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Neue Singles

Billy F Gibbons: „Brown Paper Bag“ feat. Keith Urban

Der Bart brummt wieder

Billy F Gibbons braucht keine Anlaufzeit. Ein knarzendes Riff, ein trockener Groove, diese unverwechselbar raue Stimme, und schon steht man wieder mitten in jener staubigen texanischen Seitenstraße, die ZZ Top und ihr Gitarrist seit Jahrzehnten musikalisch gepachtet haben. „Brown Paper Bag“ ist keine Überraschung im eigentlichen Sinn. Der Song ist vielmehr eine Erinnerung daran, wie verdammt gut Gibbons dieses Spiel noch immer beherrscht.

Die neue Solo-Single kommt mit allem, was man von ihm hören will: fuzzige Gitarren, lässiger Rhythmus, eine Portion Schmutz unter den Fingernägeln und ein Riff, das nicht beeindrucken muss, weil es sofort sitzt. Hier wird nichts überproduziert oder künstlich modernisiert. „Brown Paper Bag“ trägt den Bluesrock nicht als nostalgisches Abzeichen, sondern als lebendige Haltung.

Besonders reizvoll ist die Beteiligung von Keith Urban. Wer ihn vor allem als Country-Star wahrnimmt, könnte überrascht sein, wie selbstverständlich er sich in diesen rauen, riffbetonten Sound einfügt. Seine Gitarrenarbeit bringt zusätzliche Schärfe und Beweglichkeit in den Song, ohne Gibbons die Bühne streitig zu machen. Zwei sehr unterschiedliche Musiker treffen sich hier nicht in der Mitte, sondern auf Gibbons’ Terrain, und Urban macht dort eine ausgesprochen gute Figur.

Musikalisch bewegt sich die Nummer genau in dem Bereich, in dem Billy F Gibbons am stärksten ist: zwischen Texas Blues, Boogie, Rock und jener lässigen Coolness, die sich nicht lernen lässt. Der Song schiebt, rumpelt und rollt, ohne je hektisch zu werden. Das ist Musik mit breitbeinigem Gang und trockenem Humor, direkt, kompakt und mit genug Gitarrendreck, um sofort Lust auf den nächsten Durchlauf zu machen.

Dass derzeit noch kein neues Album angekündigt ist, macht „Brown Paper Bag“ fast noch interessanter. Nach seinen Soloalben Perfectamundo, The Big Bad Blues und Hardware zeigt Gibbons erneut, dass er außerhalb von ZZ Top keineswegs nur Nebenprojekte verwaltet. Er veröffentlicht Musik, weil er offensichtlich immer noch Spaß daran hat, einen Groove anzuschieben und eine Gitarre genau im richtigen Moment knurren zu lassen.

Fazit

„Brown Paper Bag“ ist Billy F Gibbons in Bestform: lässig, dreckig, bluesgetränkt und mit einem Riff ausgestattet, das sofort im Kopf bleibt. Keith Urban liefert dazu nicht nur einen prominenten Gastauftritt, sondern echtes Gitarrenfeuer. Kein revolutionärer Neuanfang, sondern etwas viel Besseres: ein richtig starker Song von einem Musiker, der seinen Sound noch immer mit unvergleichlicher Autorität beherrscht.

Single Info

Künstler: Billy F Gibbons
Titel: Brown Paper Bag
Gastmusiker: Keith Urban, Gitarre
Veröffentlichung: 29. Mai 2026
Label: Concord Records
Stil: Texas Bluesrock, Boogie Rock, Blues Rock
Album: Bislang nicht angekündigt


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Neue Singles

Justin Saladino Band: „Leave Me Blue“

Eine Bluesballade, die nicht laut werden muss, um hängen zu bleiben

Mit „Leave Me Blue“ meldet sich die Justin Saladino Band zurück und eröffnet zugleich das nächste Kapitel ihrer Geschichte. Die am 29. Mai 2026 erschienene Single ist der erste Vorbote des kommenden Albums „Steal My Soul“, das für den 2. Oktober 2026 angekündigt ist. Der Song wurde von Justin Saladino und Dan Bano gemeinsam geschrieben.

Wer bei Justin Saladino zunächst an druckvollen, gitarrengetriebenen Bluesrock denkt, erlebt hier eine angenehm zurückgenommene Seite der Band. „Leave Me Blue“ ist eine langsame Bluesballade, die ihre Wirkung nicht aus großen Gesten bezieht, sondern aus Stimmung, Spannung und emotionaler Nähe. Im Mittelpunkt steht kein spektakuläres Solo, sondern ein Song, der das Gefühl des Zurückbleibens ernst nimmt.

Die Melodie wird von einer absteigenden Akkordfolge getragen, während Saladinos Gesang den Schmerz einer Beziehung vermittelt, die offenbar nicht abgeschlossen ist. Die Gitarre bleibt dabei nicht im Hintergrund, sie drängt sich aber auch nicht nach vorn. Sie kommentiert, unterstreicht und lässt dem Song den Raum, den eine gute Bluesballade braucht.

Gerade diese Zurückhaltung macht „Leave Me Blue“ stark. Der Titel wirkt nicht wie eine beiläufige Vorabveröffentlichung, sondern wie eine bewusste Ansage: Hier will eine Band kein Muskelspiel veranstalten, sondern Blues spielen, der aus Gefühl, Erfahrung und musikalischem Gespür lebt.

Für das angekündigte Album „Steal My Soul“ ist das ein vielversprechender Auftakt. Saladino hat erklärt, dass die Platte verschiedene Seiten des Blues zusammenführen soll, von Balladen über Shuffles bis zu Bluesrock und rootsgeprägten Klängen. Nach „Leave Me Blue“ darf man hoffen, dass dabei nicht nur stilistische Vielfalt entsteht, sondern ein Album mit echter Seele.

Fazit

„Leave Me Blue“ ist ein starker, unaufgeregter Einstieg in das kommende Album. Eine Bluesballade mit Gefühl, Tiefe und genau der richtigen Portion Gitarrensprache. Kein großer Knall, sondern ein Song, der langsam trifft und gerade deshalb nachwirkt.

Single Info

Künstler: Justin Saladino Band
Titel: Leave Me Blue
Veröffentlichung: 29. Mai 2026
Songwriter: Justin Saladino, Dan Bano
Albumankündigung:Steal My Soul
Albumveröffentlichung: 2. Oktober 2026
Stil: Bluesballade, Contemporary Blues, Roots


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The Rolling Stones: „Rough And Twisted“ klingt wie ein Gruß aus der besten Zeit

Es gibt Bands, bei denen man irgendwann nicht mehr mit Überraschungen rechnet. Und dann kommen die Rolling Stones um die Ecke und legen mit „Rough And Twisted“ eine Single vor, die klingt, als hätten sie kurz den Kalender auf 1972 zurückgedreht. Nicht nostalgisch im schlechten Sinn, nicht als müdes Selbstzitat, sondern mit diesem trockenen, schmutzigen, federnden Groove, der immer daran erinnert, wo diese Band eigentlich herkommt: aus dem Rhythm and Blues.

Die neue Nummer ist ein echter Knaller. Gitarren, die nicht glänzen wollen, sondern kratzen. Ein Rhythmus, der lässig schiebt, ohne sich aufzublasen. Und darüber Mick Jagger mit dieser Mischung aus Spott, Biss und Straßenköter-Eleganz, die man nicht lernen kann. Genau so sollten die Stones klingen, wenn sie im Jahr 2026 noch einmal zeigen wollen, warum sie eben nicht nur eine Rockband waren, sondern immer auch eine Rhythm-and-Blues-Band geblieben sind.

Besonders stark ist, dass „Rough And Twisted“ nicht versucht, modern zu wirken. Der Song hat keine künstliche Verjüngungskur nötig. Er steht einfach da, roh, direkt und mit diesem alten Bandgefühl, das man nicht per Studio-Trick erzeugt. Keith Richards und Ronnie Wood müssen keine Gitarrenwände bauen. Ein Riff, ein Gegenlauf, ein paar dreckige Akzente reichen. Der Rest ist Timing, Haltung und Chemie.

Die Geschichte um die Veröffentlichung passt fast zu gut: Zunächst erschien die Single offenbar streng limitiert unter dem alten Tarnnamen The Cockroaches auf Vinyl, bevor sie größere Kreise zog. Das hat etwas herrlich Stones-haftes. Ein bisschen Geheimniskrämerei, ein bisschen Club-Mythos, ein bisschen „wir machen einfach, was wir wollen“.

Gleichzeitig ist „Rough And Twisted“ mehr als nur ein hübscher Vorbote. Der Song schürt die Erwartungen an das kommende Studioalbum Foreign Tongues, das nach aktuellem Stand am 10. Juli 2026 erscheinen soll. Nach Hackney Diamonds wäre das der nächste Beweis, dass die Stones im hohen Alter nicht nur ihr Denkmal pflegen, sondern tatsächlich noch neues Material mit Biss liefern können. Reuters berichtet von einem Album mit 14 Tracks, produziert von Andrew Watt, mit Beiträgen von Paul McCartney, Steve Winwood, Robert Smith und Chad Smith sowie Studiobeiträgen des verstorbenen Charlie Watts.

Für alte Stones-Fans ist „Rough And Twisted“ deshalb mehr als eine neue Single. Es ist ein Erinnerungsschub. An die Zeit, als Rock noch nach Blues roch, nach Verstärkern, Clubs, Zigarettenqualm und gefährlich guter Laune. Aber der Song lebt nicht nur von der Vergangenheit. Er zeigt auch, dass diese Band ihr eigenes Fundament noch immer versteht.

Die Rolling Stones waren nie die sauberste, nie die perfekteste, vielleicht nicht einmal die disziplinierteste Band der Welt. Aber sie waren immer eine der besten Rhythm-and-Blues-Bands, die je eine Rockbühne betreten haben. „Rough And Twisted“ erinnert genau daran. Und ja: Für Stones-Fans ist das ein ziemlich großer Moment.


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Joe Bonamassa veröffentlicht zwei neue Live-Singles aus “The Spirit Of Rory Live From Cork”

Mit zwei weiteren Vorabtracks aus seinem kommenden Rory-Gallagher-Projekt legt Joe Bonamassa nach. Mit „Bad Penny (Live)” und „Back On My Stompin’ Ground (Live)” sind zwei neue Live-Singles aus dem Album und Konzertfilm The Spirit Of Rory Live From Cork erschienen. Die Veröffentlichung ist für den 19. Juni 2026 über J&R Adventures angekündigt.

Das Projekt ist eine Hommage an Rory Gallagher, aufgenommen in Cork, also dort, wo Gallagher bis heute eine besondere Bedeutung hat. Bonamassa nähert sich dem Material nicht als bloßer Kopist, sondern als Gitarrist, der den Geist dieser Songs auf die Bühne zurückholt: rau, direkt, elektrisch und mit hörbarem Respekt vor dem Original.

„Bad Penny (Live)” gehört zu den markanten Momenten aus Gallaghers Repertoire. In Bonamassas Version steht die Gitarre erwartungsgemäß im Zentrum, aber nicht als reines Schaustück. Der Song lebt von Spannung, Attacke und diesem unruhigen Drive, der gut zu Gallaghers Handschrift passt.

„Back On My Stompin’ Ground (Live)” zeigt die andere Seite des Projekts: mehr Erdung, mehr Live-Feeling, mehr Verbindung zum Ort. Gerade dieser Titel passt zur Idee des Albums, weil er den Bezug zu Cork und zur irischen Blues-Rock-Geschichte besonders deutlich macht.

Bereits zuvor war The Spirit Of Rory Live From Cork als Livealbum und Konzertfilm angekündigt worden. Die Trackliste enthält unter anderem „Cradle Rock”, „Walk On Hot Coals”, „Tattoo’d Lady”, „Calling Card”, „Bullfrog Blues”, „Bad Penny”, „A Million Miles Away” und „As The Crow Flies”. Für die DVD- und Blu-ray-Ausgaben sind außerdem Bonusinhalte angekündigt, darunter The Inspiration of Rory mit Beiträgen von Brian May und Slash.

Für Bonamassa ist das Projekt mehr als ein weiteres Livealbum. Es ist eine Verbeugung vor einem Musiker, der Blues Rock in Europa entscheidend geprägt hat. Wer Rory Gallagher schätzt und Bonamassa als Livegitarristen mag, dürfte hier ziemlich genau an der richtigen Adresse sein.


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Mann sitzt am Strand mit US-Flagge gestreiftem Sonnenschirm, Blick aufs Meer bei Sonnenuntergang, im Vintage-Stil, Albumcover-Design.

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Steve Cropper & The Midnight Hour – Ticket First

Mit „Ticket First“liegt nun der erste Vorbote von Watching The Tide vor, jenem Album, an dem Steve Cropper noch vor seinem Tod gearbeitet hat und das am 28. August 2026 erscheint. Dass ausgerechnet Eric Clapton auf diesem ersten Song mitwirkt, verleiht der Veröffentlichung zusätzliches Gewicht, ohne den eigentlichen Mittelpunkt zu verschieben. Im Kern bleibt das Stück ein klarer Steve-Cropper-Track, getragen von Groove, Übersicht und jener unaufgeregten Autorität, die seine besten Arbeiten seit Jahrzehnten auszeichnet.

Musikalisch wirkt „Ticket First“ nicht wie ein sentimentaler Nachruf, sondern wie ein bewusst gesetzter Auftakt. Statt auf Pathos zu setzen, vertraut der Song auf Rhythmus, Songdienlichkeit und eine sehr klassische Soul- und R&B-DNA. Gerade das macht ihn stark. Cropper bleibt hier nicht nur als Legende präsent, sondern noch einmal als stilprägender Musiker hörbar.

Als Auftakt funktioniert die Single deshalb sehr gut. „Ticket First“ macht neugierig auf ein Album, das mit weiteren Gästen wie Brian May, Billy Gibbons und Ronnie Wood angekündigt wurde. Wenn die restlichen Stücke dieses Niveau halten, dürfte Watching The Tide weit mehr werden als ein spätes Dokument, nämlich ein würdiger letzter Akzent in Croppers großem Werk.


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Mehrere einzelne Fotos eines Models werden zusammengesetzt, um ein collageartiges Bild zu erstellen.

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Samantha Fish – Don’t Say It

Mit „Don’t Say It“ legt Samantha Fish einen weiteren starken Song aus Paper Doll Live vor, ihrem ersten offiziellen Livealbum, das am 12. Juni erscheint. Er gehört zu den Stücken, die nicht sofort alles offenlegen, sondern ihre Wirkung Schritt für Schritt entfalten. Genau das macht diese Liveversion interessant. Fish zieht das Tempo nicht unnötig an, sondern baut Spannung über Dynamik, Gesang und kontrollierten Druck auf. Unterstützt wird sie dabei von den McCrary Sisters, deren Harmonien dem Stück zusätzlich Tiefe geben.

Gerade in dieser Fassung zeigt sich, wie gut Samantha Fish das Wechselspiel aus Blues, Rock und Soul beherrscht. „Don’t Say It“ wirkt nicht wie bloßes Live-Dokument, sondern wie ein Song, der auf der Bühne noch einmal an Gewicht gewinnt. Die emotionale Spannung bleibt erhalten, wird aber rauer, offener und unmittelbarer ausgespielt als in einer Studioumgebung. Das ist kein Effekt, sondern genau die Stärke dieser Aufnahme. Die Liveversion lebt von Präsenz und innerem Zug, nicht von bloßer Lautstärke. Diese Einordnung ist meine Bewertung auf Basis der veröffentlichten Live-Single und der offiziellen Beschreibung des Songs.

Als Vorgeschmack auf Paper Doll Live funktioniert „Don’t Say It“ deshalb sehr gut. Die Single macht deutlich, dass dieses Album nicht nur als Mitschnitt interessant sein dürfte, sondern als eigenständige Veröffentlichung mit Profil. Wenn die restlichen Stücke auf ähnlichem Niveau liegen, könnte Samantha Fish hier eines der überzeugenderen Livealben des Jahres vorlegen. Das Album wurde am Bijou Theatre in Knoxville aufgenommen.


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Werbeplakat für das Eric Clapton Crossroads Gitarrenturnier 2026 in Austin, Texas, am 26. und 27. September, zugunsten des Crossroads Centre Antigua. Das Event findet im Moody Center statt und zeigt zahlreiche Musiker wie Eric Clapton, Joe Bonamassa, Gary Clark Jr. und andere, mit Ticketverkauf ab 3. April.

Festivals

Crossroads Guitar Festival 2026

Eric Clapton holt das Crossroads Guitar Festival 2026 zurück auf die große Bühne. Am 26. und 27. September steigt das Benefiz-Event im Moody Center in Austin, Texas, und verspricht erneut ein Gipfeltreffen der Gitarrenwelt zu werden.

Für die siebte Ausgabe hat Clapton ein beeindruckend breit aufgestelltes Line-up zusammengestellt, das Blues, Rock, Americana und Jazz miteinander verbindet. Auch einige prominente Debüts sorgen für besondere Spannung: Pete Townshend, Trey Anastasio, Tommy Emmanuel und Julian Lage stehen erstmals beim Crossroads Festival auf der Bühne.

Clapton selbst wird an beiden Abenden auftreten und damit erneut den musikalischen Kern des Festivals bilden. Das Crossroads Guitar Festival ist seit Jahren nicht nur ein Treffpunkt für Ausnahmegitarristen, sondern auch ein wichtiges Benefizprojekt zugunsten von Claptons Crossroads Centre in Antigua.

Für Gitarrenfans dürfte dieses Wochenende damit zu einem der großen Live-Höhepunkte des Musikjahres 2026 werden.

Vorläufiges Line-up Crossroads Guitar Festival 2026 (Austin):

  • Host: Eric Clapton (beide Abende)

  • Veteranen: Joe Bonamassa, Gary Clark Jr., Billy Gibbons, Buddy Guy, Sonny Landreth, John Mayer, Del McCoury Band, Tedeschi Trucks Band, Jimmie Vaughan

  • Debüts/Special Guests: Trey Anastasio, Tommy Emmanuel, Julian Lage, Pete Townshend


Werbeplakat mit einem Mann, der Gitarre spielt, und einer Frau, die singt und Gitarre spielt, mit dramatischem Hintergrund und großen Texten, die auf eine Konzertveranstaltung in Cork hinweisen.

Demnächst

Joe Bonamassa - The Spirit of Rory: Live From Cork

Joe Bonamassa stimmt mit einem neuen Live-Video auf sein kommendes Album “The Spirit of Rory: Live From Cork” ein. Darin präsentiert er „Bullfrog Blues“ als kraftvolle Live-Version, ein passender Vorgeschmack auf eine Veröffentlichung, die ganz im Zeichen von Rory Gallagher steht.

Bonamassa ist seit Jahren einer der prägendsten Namen des modernen Blues Rock, doch mit diesem Projekt schlägt er einen bewusst ehrwürdigen Ton an. Statt bloßer Verbeugung geht es um eine musikalische Annäherung mit Substanz: Gallagher wird nicht nur zitiert, sondern mit spürbarem Respekt und eigener Energie neu belebt. Genau das macht den Reiz solcher Tribute-Alben aus, wenn sie nicht in bloßer Nostalgie stecken bleiben.

„Bullfrog Blues“ funktioniert dabei besonders gut als Auszug aus dem Live-Kontext. Der Song lebt von Druck, Groove und jener rauen Direktheit, die auf der Bühne noch einmal mehr Wirkung entfaltet. Bonamassa nutzt diesen Rahmen, um seine technische Präzision mit einem erdigen, fast ungeschliffenen Drive zu einer Mischung verbinden, die im Live-Format besonders überzeugend wirkt.

Mit “The Spirit of Rory: Live From Cork” kündigt sich damit kein gewöhnliches Live-Album an, sondern eine Veröffentlichung mit klarem Bezug zu einer Blues-Rock-Ikone. Dass Bonamassa den Stoff in Cork aufgenommen hat, verleiht dem Projekt zusätzliches Gewicht: Ort, Repertoire und Haltung greifen hier sichtbar ineinander. Für Fans von Gallagher ebenso wie für Bonamassa-Anhänger dürfte das Album damit zu einem der interessanteren Releases des Frühsommers werden.

The Spirit of Rory: Live From Cork” soll am 19. Juni erscheinen.

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