Die Blues Highlights der Woche

Meine aktuelle Auswahl hörenswerter Blues-Alben: neu erschienen, frisch in den US-Charts, in Rezensionen angesprochen, vom Sound her besonders markant oder einfach nur stark gespielt. Eine wöchentliche Kolumne für alle, die echten Blues lieben.

Ausgabe KW 01 / Januar 2026

Zum Jahresanfang zeigt der Blues wieder einmal seine ganze Bandbreite. Tommy Castro steht für Erfahrung und Klasse, Matthew Patrick für ehrlichen Clubblues und Andrew Duncanson für reflektierten Westcoast-Soul. Drei Alben, die beweisen, dass Blues kein Auslaufmodell ist, sondern lebendige Gegenwart.

Tommy Castro – Close To The Bone

Close To The Bone ist ein bewusst reduziertes Album, das auf Nähe und Direktheit setzt. Castro verzichtet weitgehend auf große Effekte und rückt Stimme, Gitarre und Gefühl in den Vordergrund. Die Songs wirken persönlich, teilweise fast intim, ohne an Kraft zu verlieren. Man hört einen Musiker, der nichts mehr beweisen muss und genau deshalb überzeugt.

Kurzportrait

Tommy Castro gehört seit Jahrzehnten zu den verlässlichsten Größen des modernen Blues. Als Sänger, Gitarrist und Bandleader verbindet er Blues, Soul und Rock mit spielerischer Leichtigkeit. Seine Alben leben von Energie, Groove und einem unverwechselbaren Gespür für Songs.

Empfehlung: Für Bluesfans, die Erfahrung, Tiefe und ehrliche Emotion schätzen.

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Matthew Patrick And The Damn Good Blues Band – Authentico

Authentico macht seinem Titel alle Ehre. Das Album klingt direkt, ehrlich und live-tauglich. Gitarren, Rhythmusgruppe und Gesang greifen sauber ineinander, die Songs sind kompakt und auf den Punkt gespielt. Hier geht es nicht um große Gesten, sondern um Blues als Handwerk und Haltung.

Kurzportrait

Matthew Patrick steht für bodenständigen, klassischen Blues mit Bandcharakter. Gemeinsam mit der Damn Good Blues Band setzt er auf Groove, Spielfreude und eine klare Verankerung im traditionellen Sound, ohne altmodisch zu wirken.

Empfehlung: Für alle, die klassischen Band-Blues mit Clubfeeling und Bodenhaftung mögen.

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Andrew Duncanson – California Trap

California Trap ist ein nachdenkliches, atmosphärisches Album. Die Songs nehmen sich Zeit, entwickeln Stimmung und lassen Raum für Zwischentöne. Blues wird hier nicht als Lautstärke verstanden, sondern als Gefühl. Ein Album, das wächst, je länger man ihm zuhört.

Kurzportrait

Andrew Duncanson ist vor allem als Sänger der Kilborn Alley Blues Band bekannt. Als Solokünstler öffnet er seinen Sound stärker in Richtung Soul, Americana und Westcoast-Blues. Sein Markenzeichen ist eine warme, ausdrucksstarke Stimme mit erzählerischer Tiefe.

Empfehlung: Für Hörer, die Blues mit Soul, Tiefe und ruhiger Intensität suchen.

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Ausgabe KW 52 / Dezember 2025

Blues ist Haltung, kein Stilmittel. Diese Woche treffen Außenseitergeist, ehrliche Clubatmosphäre und texanische Power aufeinander. Reverend Freakchild, Frankie V and the Lonely Club und die Texas Headhunters zeigen, wie unterschiedlich Blues gelebt werden kann und wie stark er wirkt, wenn er ernst gemeint ist.

Reverend Freakchild - A Bluesman Of Sorts

Reverend Freakchild bewegt sich seit Jahren bewusst außerhalb gängiger Blues-Schablonen. A Bluesman Of Sorts ist ein Album voller Brüche, Spiritualität und rauer Intimität. Akustische Gitarren, reduzierte Arrangements und eine Stimme, die mehr erzählt als erklärt. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Wahrhaftigkeit. Das Album klingt wie ein innerer Monolog zwischen Erlösung, Zweifel und Blues als Lebensform.

Kurzportrait: Singer-Songwriter und Blues-Außenseiter mit spirituellem Ansatz. Seine Musik verbindet akustischen Blues mit persönlicher Reflexion und klarer Haltung jenseits gängiger Genregrenzen.

Empfehlung: Für Hörer, die Blues als Ausdruck von Persönlichkeit und innerer Haltung verstehen.

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Frankie V and the Lonely Club - Play The Blues

Dieses Album macht genau das, was der Titel verspricht. Play The Blues ist schnörkelloser, klassischer Blues mit Clubfeeling. Frankie V setzt auf Groove, klare Strukturen und Songs, die direkt zünden. Die Band spielt eingespielt, erdig und mit spürbarer Freude am gemeinsamen Sound. Keine großen Experimente, dafür ehrliches Handwerk und Musik, die live genauso funktioniert wie aus den Lautsprechern.

Kurzporträt: Klassischer Blues im Bandformat, geprägt von Clubatmosphäre, Groove und handwerklicher Klarheit. Der Fokus liegt auf Songs, Spielfreude und ehrlicher Umsetzung.

Empfehlung: Für Bluesfans, die traditionellen Sound, gute Songs und authentische Bandenergie schätzen.

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Texas Headhunters: Texas Headhunters

Die Texas Headhunters stehen für modernen Bluesrock mit tiefen Wurzeln im Süden der USA. Ihr selbstbetiteltes Album ist kraftvoll, laut und selbstbewusst. Gitarrenriffs, treibende Rhythmen und eine Produktion, die Druck macht, ohne den Blues zu verlieren. Das ist Musik, die nach Straße, Hitze und langen Nächten klingt. Direkt, kompromisslos und voller Energie.

Kurzporträt: Moderne Bluesrock-Band aus Texas mit starker Southern-Prägung. Ihre Musik steht für Energie, Selbstbewusstsein und einen Sound, der Blues und Rock konsequent verbindet.

Empfehlung: Für alle, die Blues mit Rockpower, Haltung und texanischem Selbstverständnis mögen.

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Ausgabe KW 50 / Dezember 2025

Diese Woche führt der Blues zurück zu seinen Wurzeln. Mississippi steht im Mittelpunkt, nicht als Mythos, sondern als gelebte Realität. John Primer, Duwayne Burnside und Robert Top Thomas erzählen Geschichten von Herkunft, Familie und dem langen Weg des Blues in die Gegenwart. Erdige Musik, ehrlich gespielt, mit Seele und Haltung.

John Primer – Grown in Mississippi

John Primer ist einer der letzten großen Träger des klassischen Chicago-Blues, tief verwurzelt im Mississippi-Delta. Grown in Mississippi ist eine musikalische Rückkehr zu seinen Ursprüngen. Die Songs sind reduziert, kraftvoll und voller Geschichte. Primers Gitarre klingt warm und direkt, sein Gesang getragen von Erfahrung und Würde.
Das Album wirkt wie ein persönliches Statement: kein Blick zurück aus Nostalgie, sondern aus Respekt vor den eigenen Wurzeln.

Kurzporträt: Als Gitarrist und Sänger arbeitete John Primer mit Legenden wie Muddy Waters und Willie Dixon. Er gilt als einer der wichtigsten Bewahrer des klassischen Chicago- und Mississippi-Blues und verbindet Tradition mit persönlicher Authentizität.

Empfehlung: Für Liebhaber von traditionellem Blues mit Tiefgang, Geschichte und echtem Gefühl.

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Duwayne Burnside – Red Rooster

Duwayne Burnside führt das Erbe seines Vaters R.L. Burnside selbstbewusst weiter. Red Rooster verbindet Hill Country Blues mit modernem Groove und zeitgemäßer Produktion. Die Songs sind roh, tanzbar und voller Energie. Burnside klingt entspannt, aber bestimmt, und seine Musik bleibt beim Ursprung im Süden.
Ein Album, das zeigt, wie lebendig und gegenwärtig Mississippi-Blues heute klingen kann.

Kurzporträt: Der Sohn von R.L. Burnside steht für modernen Hill Country Blues mit Groove. Seine Musik zeigt den klaren Bezug zum Mississippi und ist zugleich offen für neue Einflüsse. Burnside hält das Erbe lebendig, ohne es zu kopieren.

Empfehlung: Für alle, die Blues mögen, der groovt, ohne seine Herkunft zu verleugnen.

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Robert Top Thomas – One Morning Soon

Robert Top Thomas liefert mit One Morning Soon ein feinfühliges, atmosphärisches Blues-Album zwischen Roots, Soul und Americana. Seine Stimme ist ruhig, eindringlich und voller Nuancen. Die Songs entfalten sich langsam, fast meditativ, und lassen Raum für Emotion und Reflexion.
Es ist ein Album für ruhige Momente, das nicht laut sein muss, um lange nachzuwirken.

Kurzporträt: Robert Top Thomas verbindet Blues, Soul und Americana zu einem introspektiven, ruhigen Sound. Seine Songs leben von Atmosphäre, Ehrlichkeit und einer Stimme, die Nähe schafft.

Empfehlung: Für Hörer, die leisen, nachdenklichen Blues mit Tiefe und Substanz schätzen.

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Ausgabe KW 49 / Dezember 2025

Diese Woche atmet der Blues Geschichte, Herz und handgemachte Seele. Billy Branch, Greg Nagy und Dave Keyes zeigen auf drei völlig unterschiedliche Arten, warum dieser Sound zeitlos bleibt. Vom traditionellen Chicago-Gefühl über soulige Songwriterkunst bis zum energiegeladenen Piano-Blues, hier ist alles drin.

Ein Mann trägt einen Hut und schaut ernst in die Kamera, mit dunklem Hintergrund.

Billy Branch & The Sons of Blues – The Blues Is My Biography

Billy Branch ist seit Jahrzehnten ein Botschafter der Blueskultur, und mit The Blues Is My Biography legt er ein Werk vor, das seine gesamte musikalische Identität trägt. Die Mundharmonika singt, schreit, klagt und jubelt, während seine Band einen warmen, tief verwurzelten Chicago-Sound liefert.
Das Album ist zugleich Rückblick und kraftvolle Gegenwart, getragen von Branchs Stimme und Geschichten, die wirklich gelebt wurden.

Empfehlung: Für Fans von traditionellem Chicago-Blues voller Seele, Erfahrung und Signature-Harp.

Kurzporträt: Seit den siebziger Jahren prägt Billy Branch als Harpspieler die Chicago-Szene. Er gilt als Bewahrer der Tradition und schafft es gleichzeitig, dem Blues ein modernes Gesicht zu geben. Seine Musik ist Geschichtenerzählen pur.

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Das Bild zeigt das Wort "GREGNAGY" mit den Worten "just a little more time" darunter. Das Design ist schlicht, mit kunstvollen Verzierungen oben und unten.

Greg Nagy – Just a Little More Time

Greg Nagy liefert mit Just a Little More Time ein Album, das souligen Blues, Americana und feines Storytelling verbindet. Seine warme Stimme trägt die Songs, seine Gitarrenlinien sind zurückhaltend, aber markant.
Es ist ein Album über Abschied, Hoffnung und die Dinge, die zwischen den Zeilen stehen. Musikalisch sanft, emotional ehrlich und mit dieser besonderen Tiefe, die Nagy schon lange auszeichnet.

Empfehlung: Für Hörer, die Blues mit Soul, großer Stimme und erzählerischer Wärme schätzen.

Kurzporträt: Der Singer-Songwriter aus Michigan verbindet Blues mit Soul und Americana. Seine Stärke liegt im emotionalen Ausdruck, warmen Gesang und tiefen Texten. Nagy steht für nachdenklichen, feinfühligen Blues.

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Ein älterer Mann mit einem schwarzen Hut und schwarzer Jacke, steht am Bahnhof auf den Bahngleisen, mit einer Hand verschränkt. Im Hintergrund sind Bahngeleise und einige Bäume zu sehen. Text auf dem Bild: "Two Trains" und "Dave Keyes".

Dave Keyes – Two Trains

Mit Two Trains liefert Dave Keyes kraftvollen Keyboard- und Piano-Blues, der sofort ins Blut geht. Seine Songs sind rhythmisch, rau, lebendig und voller Bühnenspirit. Keyes ist einer der Musiker, die man sofort erkennt: Sein Groove pulsiert, sein Klavierspiel ist energiegeladen, sein Gesang direkt und ehrlich.
Ein Album, das Fahrt aufnimmt und nicht mehr stoppt. Zwei Züge, ein Ziel: pure Energie.

Empfehlung: Für alle, die Piano-Blues, Groove und handgemachte Intensität lieben.

Kurzporträt: Pianist, Sänger und Bandleader mit unverkennbarem Groove. Dave Keyes bringt die Energie der amerikanischen Roots-Szene ins Studio und auf die Bühne. Kraftvoll, rhythmisch, immer mitten im Leben.

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Ausgabe KW 48 / Dezember 2025

Diese Woche wird’s direkt, roh und voller Energie. Drei Künstler, die zeigen, wie lebendig und kraftvoll der Blues 2025 klingen kann. Musik, die nicht nur gehört, sondern gespürt wird. Handgemacht, ehrlich, emotional.

Malerei eines Fabrikgebäudes bei Nacht mit mehreren Menschen, die dorthin gehen, und einem Wasserhochbehälter auf dem Dach.

Mark Cameron – Blues Factory

Blues Factory ist genau das, was der Titel verspricht: ein Album, das unermüdlich groove liefert. Mark Cameron mischt klassischen Blues mit rockigen Elementen und einem erdigen Americana-Touch. Seine Songs haben Biss, sein Gitarrenspiel ist klar und direkt, und der Gesang transportiert Geschichten voller Lebenserfahrung. Das ganze Album wirkt wie ein Besuch in einer alten Werkshalle, in der jede Maschine im Takt des Blues läuft.

Kurzporträt: Der Sänger und Gitarrist aus Minnesota steht für erdigen Roots-Blues, der amerikanische Alltagsgeschichten erzählt. Seine Songs verbinden Tradition und modernen Drive und sind für ihre kraftvollen Grooves bekannt.

Mein Tipp: Für Fans von authentischem, ehrlichem Roots-Blues mit Energie.

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Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes mit dunklem Anzug, der eine elektrische Gitarre spielt und vor einer gemusterten Wand steht. Oben links steht in gelber Schrift 'Kirk Fletcher' und rechts 'Keep On Pushing'.

Kirk Fletcher – Keep On Pushing

Kirk Fletcher bleibt einer der elegantesten Bluesgitarristen unserer Zeit. Keep On Pushing ist ein Album voller Klasse, Wärme und Musikalität. Sein Ton ist butterweich, seine Soli fließen, seine Band spielt tight und geschmackvoll. Gleichzeitig steckt in den Songs viel Seele, viel Herz und eine unglaubliche Ruhe. Es ist ein Album, das man aufdreht, wenn man echten, modernen Blues auf höchstem Niveau hören will.

Kurzporträt: International gefeiert, elegant im Ton, tief im Blues verwurzelt. Kirk Fletcher zählt zu den besten Gitarristen seiner Generation. Seine Musik verbindet spielerische Leichtigkeit mit emotionaler Tiefe.

Mein Tipp: Für alle, die Gitarrenblues lieben, aber keine Effekthascherei brauchen.

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Albumcover von Hudspeth & Taylor mit den Künstlern, einem Mann mit Brille und einem Musiker mit Gitarre, vor einem Mikrofon, beim Live-Auftritt in Des Moines.

Hudspeth & Taylor – Kimuziki Live in Des Moines

Dieses Duo liefert mit Kimuziki Live in Des Moines eine rohe, ehrliche und direkt spürbare Live-Aufnahme. Gitarre und Stimme reichen völlig aus, um einen ganzen Raum zu füllen. Das Zusammenspiel ist eng, spontan und voller Feeling. Man hört jeden Atemzug, jeden Anschlag, jede kleine Nuance, die Live-Musik so besonders macht. Ein Konzert zum Nachfühlen, intensiv, reduziert und absolut glaubwürdig.

Kurzporträt: Das Duo aus Kansas City steht für Urban-Blues in seiner puren Form. Gitarre und Stimme genügen, um eine intensive Atmosphäre zu schaffen. Ihre Live-Auftritte sind reduziert, direkt und voller Gefühl.

Mein Tipp: Für Hörer, die echtes Live-Feeling lieben und Musik gerne ohne Filter erleben.

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Ausgabe KW 47 / November 2025

Blues kennt viele Sprachen und jede erzählt ihre eigene Geschichte.

Diese Woche vereinen die Vargas Blues Band, Larkin Poe und The Quaker City Night Hawks Leidenschaft, Energie und handgemachten Sound. Vom andalusischen Feuer über südstaatlichen Soul bis zum texanischen Staub lebt der Blues in jeder Note.

Illustration einer lächelnden Frau am Steuer eines Autos, mit dem Text 'Quaker City Night Hawks' und 'Honcho' im Retro-Design.

The Quaker City Night Hawks – Honcho

Honcho ist ein brodelndes Stück texanischer Rock-Blues-Erdigkeit mit Gitarrenriffs, Orgel und dieser unverkennbaren Südstaaten-Schwere. Das Album klingt wie Asphalt, Staub und Bier. The Quaker City Night Hawks verbinden kompromisslos Tradition mit einem Hauch Psychedelia und viel Groove.

Kurz-Porträt: The Quaker City Night HawksDie Band aus Fort Worth in Texas verbindet Blues, Rock und Americana mit einem satten Vintage-Feeling. Erdige Gitarrenriffs, warme Orgelklänge und groovige Rhythmen prägen ihren Sound. Die Quaker City Night Hawks sind bekannt für ehrliche, kraftvolle Liveshows und Musik, mit echtem Südstaaten-Spirit.

Mein Tipp: Für Hörer, die Blues mit dreckiger Note, Vintage-Sound und modernem Drive lieben.

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Das Cover eines Albums oder Posters mit den Titeln "BLOOM" und "Larkin Poe". Zwei Frauen sitzen vor einem roten Hintergrund, eine auf einem Verstärker, die andere auf dem Boden. Es liegen mehrere Blumen auf dem Boden, und beide Frauen tragen dunkle Kleidung.

Larkin Poe – Bloom

Das Schwesternduo Larkin Poe liefert mit Bloom erneut einen modernen, kantigen Bluesrock, der Wurzeln und Zeitgeist verbindet. Ihre Slide-Gitarren klingen bissig, der Gesang selbstbewusst und direkt. Es ist Musik mit Rückgrat, weiblich und ehrlich. Bloom zeigt, wie viel Kraft im neuen Blues steckt, wenn man ihn ohne Nostalgie, aber mit Seele spielt.

Kurz-Porträt: Die Schwestern Rebecca und Megan Lovell haben sich aus der Americana-Szene zu einem der aufregendsten modernen Bluesrock-Acts entwickelt. Ihre Songs leben von rauer Slide-Gitarre, präsentem Gesang und einem Stil, der Alt und Neu verbindet. Larkin Poe stehen für eine frische, eigenständige Form des Blues, die weltweit Fans begeistert.

Mein Tipp: Für Fans moderner Blues-Rock-Fusionen mit Energie, Charakter und klarer Stimme.

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Ein Gitarrenspiegel mit Verstärker vor einer dramatischen Sonnenuntergangshimmel mit Wolken und Sternen. Der Text lautet »YARGHS BLUES« und »Blues The HEALER«.

Vargas Blues Band – Blues The Healer

Javier Vargas bleibt der große Botschafter des europäischen Blues. Blues The Healer klingt wie eine Reise durch die Jahrzehnte, von Santana-ähnlichen Gitarrenfarben über soulige Grooves bis zu rauen Rockmomenten. Vargas spielt mit Herz und Eleganz, und seine Band liefert den warmen, druckvollen Klang, der ihn seit Jahren auszeichnet.

Kurz-Porträt: Javier Vargas zählt zu den bekanntesten europäischen Bluesmusikern. Seit den neunziger Jahren verbindet er amerikanische Blueswurzeln mit südlichem Temperament und einem warmen Gitarrenton, der sofort Wiedererkennungswert hat. Seine Musik steht für Leidenschaft, Virtuosität und die Brücke zwischen Tradition und modernen Einflüssen.

Mein Tipp: Für alle, die Blues mit mediterranem Flair, starker Gitarre und viel Gefühl mögen.

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Ausgabe KW 45 / November 2025

Drei Stimmen, drei Wege – der Blues bleibt in Bewegung. Von Nashville über Paris bis in die Weiten Montanas: Diese Woche zeigen Randy Lee Riviere, Tom Hambridge und Manu Lanvin, wie unterschiedlich der Blues klingen kann, wenn Herz und Erfahrung zusammenkommen.

Ein Bauernhof mit einem Mann, zwei Eseln, einem Baum und einem Feld, im Stil eines Gemäldes, Titel "Farmhand Blues", Autor Randy Lee Riviere

Randy Lee Riviere – Farmhand Blues

Randy Lee Riviere liefert mit Farmhand Blues ein ehrliches, raues Album, das zwischen Country-Blues, Americana und klassischem Roots-Sound pendelt. Seine Stimme klingt wie Staub, Wind und Weite, ungeschliffen, aber voller Gefühl. Die Texte handeln von Arbeit, Freiheit und der Suche nach Sinn, Themen, die in seiner Musik greifbar bleiben. Das Album klingt, als wäre es mitten in der Prärie aufgenommen worden, authentisch und ohne Studio-Glanz.

Empfehlung: Für Hörer, die echten Americana-Blues mit erdiger Note und starken Geschichten lieben

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Antikes, zerbrochenes Gitarre mit dem Namen Tom Hambridge, alte Fotos, eine Taschenuhr, ein Baseball, ein kleines Erhölzspielzeug, ein Foto einer drummenden Person, eine Flasche Whiskey, Notenblatt und kleine Gegenstände auf einem Holztisch.

Tom Hambridge – Down The Hatch

Tom Hambridge ist nicht nur Produzent und Songwriter, sondern auch ein Bluesmusiker mit Energie und Klasse. Down The Hatch vereint handge-machten Rock-Blues mit Songwriting-Finesse, genau das, was seine Fans erwarten. Druckvolle Grooves, geschmeidige Hooks und Texte, die vom Leben erzählen. Hambridge bringt musikalische Erfahrung auf den Punkt, kein Ton zu viel, aber alles mit Haltung.

Empfehlung: Für Freunde moderner Bluesrock-Produktionen mit Power, Präzision und echtem Feeling.

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Man sitzt entspannt auf einer Wüstenlandschaft, lehnt sich gegen ein altes, verrostetes Auto, hält eine Pistole in der Hand. Im Hintergrund sind Berge und ein klares, blaues Himmel zu sehen.

Manu Lanvin – Man On A Mission

Der französische Gitarrist und Sänger Manu Lanvin liefert mit Man On A Mission eine elektrisierende Mischung aus Blues, Rock und Funk. Seine Songs sind energiegeladen, mitreißend und charmant überdreht, ganz wie sein Bühnentemperament. Lanvin bleibt der Showman, der Groove und Eleganz verbindet. Ein Album voller Spielfreude und Leidenschaft, das sofort ansteckt.

Empfehlung: Für Bluesfans, die gerne auch mal tanzen, ohne den Soul zu verlieren.

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Ausgabe KW 44 / Oktober 2025

Blues zwischen Tradition und Zukunft. Diese Woche treffen Legendenblut, Newcomer-Energie und britischer Stilwillen aufeinander. Drei Alben, die zeigen, wie lebendig der Blues im Jahr 2025 klingt: Ehrlich, emotional und mit Seele.

Porträt eines Mannes mit geschlossenen Augen, im schwarzen Anzug, während er in ein Mikrofon singt, mit dem Text 'Deep Mud' und 'Mud Morganfield' auf dem Bild, sowie das NOLA Blue Records Logo im unteren rechten Eck.

Mud Morganfield – Deep Mud

Der älteste Sohn von Muddy Waters bleibt seinem musikalischen Erbe treu und bringt es zugleich mit Deep Mud in die Gegenwart. Die Stimme klingt markant, tief, ehrlich. Klassischer Chicago-Blues, aber ohne Nostalgie: Mud singt mit Würde, Power und einem Augenzwinkern. Die Band spielt kompakt, das Feeling sitzt. Eine Platte, die klingt, als wäre sie direkt aus einem verrauchten Club an der South Side übertragen worden.

Empfehlung: Für Fans von authentischem Chicago-Blues und warmem Vintage-Sound mit Seele.

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Ein glücklicher Mann mit offenem weißen Hemd, Gitarre und Mikrofon auf der Bühne, im Hintergrund dunkles Licht und technische Ausrüstung.

D.K. Harrell – Talkin’ Heavy

​​​Einer der spannendsten jungen Gitarristen des modernen Blues legt mit Talkin’ Heavy ein reifes, souveränes Album vor. D.K. Harrell verbindet klassische Einflüsse von B.B. King und Albert Collins mit einer modernen Note, elegant, groovend, präzise gespielt. Seine Stimme hat Tiefe, sein Ton Charakter, seine Songs erzählen Geschichten von Stärke und Verletzlichkeit.

Empfehlung: Für Hörer, die frischen, modernen Blues mit emotionalem Ausdruck suchen, jung, mutig, musikalisch stark.

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Grafik mit einem großen Gewehrlauf in der Mitte, Flügeln und Explosionen im Hintergrund, mit den Worten "B.B. & THE BUFFET'S HIGH-TECH" im Bogen um das Bild.

BB & The Bullets – High Tide

Mit High Tide bringen BB & The Bullets britischen Bluesrock auf den Punkt. Rau, dynamisch und voller Energie. Gitarren, Orgel und Drums greifen perfekt ineinander, während der Gesang zwischen Soul und Garage pendelt. Die Songs sind schnörkellos, mitreißend und klingen live-tauglich. Ein Album, das nach verschwitztem Club und guter Laune riecht.

Empfehlung: Für alle, die Blues mit Rock-Attitüde, Herz und einem Schuss 60s-Feeling lieben.

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Ausgabe KW 43 / Oktober 2025

Frische Energie aus Nashville, Memphis und darüber hinaus: Drei außergewöhnliche Künstler zeigen diese Woche, wie vielseitig moderner Blues klingen kann: Zwischen roher Live-Power, klassischem Handwerk und stilvoller Produktion. Wer ehrlichen, handgemachten Blues liebt, findet hier drei echte Highlights.

Schwarz-Weiß-Foto eines Gebäudes bei Nacht mit einem beleuchteten Fenster und einem grünen Tür mit Herzsymbol

Yates McKendree – Need To Know

Yates McKendree bringt frischen Wind in die Szene: Der Sohn des bekannten Produzenten Kevin McKendree verbindet Tradition und Zeitgeist mit beeindruckender Reife. Need to Know ist ein rund produziertes Album voller Soul-Einflüsse, swingender Grooves und filigraner Gitarrenarbeit. Die Songs klingen lässig, elegant und trotzdem tief im Blues verwurzelt, eine Brücke zwischen junger Generation und alter Schule.

Empfehlung: Für Hörer, die Blues mit Stil, Musikalität und warmer Klangfarbe bevorzugen.

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Ein farbenfrohes, handgezeichnetes Plakat für einen Live-Musikabend mit Mick Hendrix im Bluebird Café in Nashville. Das Plakat zeigt eine abstrakte Illustration eines Mannes mit einem Cowboyhut, der eine Gitarre hält, umrahmt von bunten, dynamischen Texten.

Mike Henderson – Lastnite At The Bluebird (Live)

Mit Lastnite at the Bluebird verabschiedet sich Mike Henderson von seiner jahrelangen Stamm-Location, ein Live-Abschied, der unter die Haut geht. Gemeinsam mit seiner Band liefert er eine rohe, ungeschliffene Performance, voller Spielfreude und Soul. Die Aufnahme fängt das Gefühl eines echten Club-Abends ein: Schweiß, Groove und spontane Gitarrenduelle. Hendersons Slide-Spiel ist präzise, sein Gesang druckvoll und rau, wie man es von einem Veteranen erwartet.

Empfehlung: Für Liebhaber ehrlicher Live-Mitschnitte, bei denen jede Note glüht und kein Ton zu viel ist.

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Plakat mit dem Titel "Brandon Santini: Which Way Do We Go?" und einem schwarzen und weißen Foto einer Menschenmenge, die vor einer Stadtversammlung steht.

Brandon Santini – Which Way Do We Go

Brandon Santini bleibt einer der authentischsten Harp-Spieler der jüngeren Generation. Auf Which Way Do We Go mischt er klassischen Chicago-Sound mit Südstaaten-Groove und einer Prise Rock. Die Songs klingen rau, dynamisch und lebendig. Keine sterile Studioarbeit, sondern ein echtes Musikeralbum mit Herz. Seine markante Stimme transportiert Geschichten von Aufbruch, Rückschlägen und Hoffnung, die zwischen den Zeilen viel Blues-Tradition atmen.

Empfehlung: Für Fans, die Mundharmonika-Blues mit modernem Punch und ehrlicher Bühnenenergie lieben.

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Ausgabe KW 42 / Oktober 2025

Wenn Legende, Blutlinie und junger Wildspirit sich die Bühne teilen, entsteht Blues mit echter Wirkung. Allman, Guy und Walker sind diese Woche ein Trio, das Herzen und Lautsprecher in Bewegung bringt.

Plakat für das Musikfestival 'The Blues Summit' mit einem stilisierten Bild eines Musikers, der eine E-Gitarre hält und eine Cowboy-Hut trägt. Die Veranstaltung findet in Devon statt und die Künstlerliste umfasst Jimmy Hall, Larry McCray, Sierra Green und weitere. Das Design verwendet Schwarz, Blau, Lila und Weiß.

Devon Allman – The Blues Summit

Devon Allman versammelt in The Blues Summit ein starkes Line-up aus Bluesgrößen und zeigt: Der moderne Blues lebt von Kollaboration und Erneuerung. Die Gastbeiträge ergänzen, ohne zu überladen, der Fokus liegt auf tonaler Wärme, guter Songstruktur und Soulschlag. Besonders die akustischen Zwischenspieler und getragenen Balladen steigern den Wiederhörwert deutlich.

Empfehlung: Für Fans, die Blues mit persönlicher Note und musikalischer Vielfalt mögen.

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Nahaufnahme eines Mannes in Profilansicht, trägt einen schwarzen Hut, eine weiße Jacke mit einer bunten, floralen Halstuch und hat einen dunklen Hintergrund.

Buddy Guy – Ain’t Done With The Blues

Voll im Gegenschlag zu jedem Vorurteil: Ain’t Done With The Blues hebt Buddy Guy wieder aufs Plateau, das ihm zusteht. Seine Stimme klingt rau und voller Erzählung, die Gitarrenattacken überraschen mit Frische. Ein Statement-Bluesalbum eines Altmeisters, der bewiesen hat, dass Leidenschaft keine Altersgrenze kennt.

Empfehlung: Für alle, die Blues mit Intensität, Storytelling und einem Hauch Rebellion hören wollen.

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Ein Mann mit langem Haar und Bart, der eine E-Gitarre spielt, in einer dunklen, bläulichen Szene mit Blitzen im Hintergrund, trägt ein knielanges T-Shirt und eine Jacke, mit dem Text 'Blues Lightning' oben.

Wailin' Walker – Blues Lightnin'

Mit Blues Lightnin’ bringt Wailin’ Walker erdigen, klar fokussierten Blues: direkte Arrangements, eine ernste Stimme und traditionelle Werkzeuge - Gitarre, Harp, Rhythmus. Kein übertriebener Schnickschnack, kein überproduzierter Glanz. Hier zählt das Herz und das hört man.

Empfehlung: Für Puristen, die beim Blues die rohe Essenz schätzen.

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